Autor: Georg Büchner
Prinz Leonce vom Reiche Popo soll die – ihm unbekannte – Prinzessin Lena vom Reiche Pipi ehelichen. Nachdem er sich von seiner Geliebten Rosetta verabschiedet hat, beschließt Leonce, mit Valerio nach Italien zu fliehen. Auch Lena will sich der Hochzeit entziehen. Beide begegnen sich, ohne um die Identität des anderen zu wissen, und verlieben sich ineinander. König Peter will die Hochzeitsfeier abhalten und erführt, dass Braut und Bräutigam verschwunden sind. Da tauchen beide, zunächst maskiert, auf, und die Heirat kann doch stattfinden. Peter tritt die Regierung an Leonce ab, Valerio wird zum Staatsminister ernannt.
Presse
Allgemeine Zeitung Mainz:
Die Inszenierung erschließt sich neue Darstellungsebenen, macht in Experimentalform auch das Öffentlich, was sich hinter vorgezogenen Vorhängen abspielt.
Rüsselsheimer Echo:
Gelungene Vorstellung – Neue Technik gekonnt eingesetzt – ganz neue Perspektiven – Freiheit und Unfreiheit, Romantik und Alltäglichkeit, diese Gegensätze sind in der Inszenierung herausgearbeitet worden – das Auge kann verweilen, kann aber auch umherschweifen, denn es gibt viel zu sehen. Eine sehr sinnliche Inszenierung.
Hiltraut Böhm, für die Frankfurter Allgemeine Zeitung:
Man kann Theater machen und Theater spielen. Jürgen Schirrmacher spielt. Die Darsteller sind dieses Mal vom Fach: Thomas Paulus, Amie Kölmel, Stefan Kurz. Mit „Leonce & Lena“ hat Schirrmacher dieses Jahr ein Meisterexperiment geliefert.